50 Jahre Rock‑Felsen – Die Geschichte der Loreley‑Freilichtbühne
Die Loreley‑Freilichtbühne wurde 1932 vom Turner‑Arbeitsdienst als Spielstätte für den „Rheinspielring“ begonnen. Bereits 1933 wurde das Bauvorhaben von den Nationalsozialisten vereinnahmt und zur „NS‑Feierstätte“ bzw. „Thingstätte“ umgewidmet. Bis zur Einweihung 1939 bewegte man über 7.000 m³ Erde, um die markante Form der Anlage zu schaffen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg ging die Bühne zunächst an die Alliierten, später an das Land Rheinland‑Pfalz. Ab den 1950er‑Jahren wurde sie für vielfältige Theateraufführungen genutzt.
Am 3. Juli 1976 begann eine neue Ära: Mit dem Konzert von Genesis startete die Rockgeschichte auf dem Loreley‑Felsen. In den folgenden Jahren traten zahlreiche internationale Künstler auf – darunter U2, die hier wichtige Schritte zu ihrem internationalen Durchbruch machten.
Seit 1974 befindet sich die Freilichtbühne im Eigentum der Loreleystadt St. Goarshausen und zählt heute zu den bekanntesten Open‑Air‑Spielstätten Deutschlands.
Seit 2010 betreibt die Loreley Venue Mangement GmbH aus Berlin die Bühne und hat die Bühne zu einer der erfolgreichsten Freilichtbühnen in Europa entwickelt.
Die Loreley Freilichtbühne im UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal!
Immer mehr Gäste der Loreley Freilichtbühne entdecken die Region um die Loreley mit neuen Augen. Immer mehr Musikenthusiasten aus dem europäischen Ausland und sogar aus Übersee besuchen Konzerte und Festivals auf der Loreley. Regelmässig verkaufen wir Tickets nach Fernost, Kanada, USA und sogar nach Australien. Aber auch immer mehr Kurzurlauber aus ganz Deutschland finden den Weg zum "Rock of Entertainment".
Diesen Touristen empfehlen wir einen Besuch der Homepage des Welterbe-Portals, denn hier wird ein komfortabler und universeller Überblick über alle offiziellen Internetseiten mit Infos zu allen wichtigen Themen für Bürger und Gäste im Welterbe Oberes Mittelrheintal geboten.
Folgen Sie dem Link http://welterbe-mittelrhein.de
Er gilt als der deutsche Strom – entsprungen in der Schweiz, durchfließt der Rhein auf seinem 1283 km langen Weg bis zur Mündung in den Niederlanden zwischen Bingen/Rüdesheim und Koblenz eine außergewöhnliche Kulturlandschaft. Wegen ihrer Einzigartigkeit hat die UNESCO das Obere Mittelrheintal 2002 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Das obere Mittelrheintal gibt mit einer Länge von 67 km entlang des Durchbruchs durch das Rheinische Schiefergebirge ein Zeugnis für den kulturellen Reichtum dieses Welterbes. Seit zwei Jahrtausenden ist der Strom einer der wichtigsten Verkehrswege vom Süden in den Norden. Mal Grenze, mal Brücke, hat er schon im Altertum den kulturellen Austausch zwischen dem Mittelmeerraum und dem Norden Europas ermöglicht.
Das Obere Mittelrheintal verdankt seine Einzigartigkeit einerseits der Ausformung der Flusslandschaft, andererseits aber auch den Menschen, die diese Landschaft mitgeprägt haben. An den steilen Hängen des Gebirges rechts und links des Stroms wird vielerorts Wein angebaut, und an den zum Teil recht schmalen Ufern sind Siedlungen mit hochrangigen Baudenkmälern entstanden. Zahlreiche Burgen, Festungen und Schlösser sind bis heute Inbegriff der Rheinromantik. Sie hat z.B. Heinrich Heine zu seiner Dichtung des Loreley-Lieds inspiriert.
Junge britische Adlige haben das Rheintal im 18. Jahrhundert auf dem Reiseweg nach Italien entdeckt. Mit Beginn der Romantik Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Rhein auch in Deutschland ein begehrtes Reiseziel. Der Bau der Eisenbahn in den 1840er-Jahren und die Aufnahme eines Dampfschiff-Linienverkehrs auf dem Rhein ließ die Wirtschaft entlang des Stroms erblühen. Heute zählt der Rhein zu den am stärksten befahrenen Wasserstraßen der Welt.
In den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts nahm das Interesse deutscher wie ausländischer Touristen am Mittelrheintal deutlich ab. Um es wieder aufzufrischen und in dem Besucher ein besonders intensives Erleben der Kulturlandschaft zu ermöglichen, wurden unter anderem zwei Fernwanderwege eröffnet, der Rheinsteig auf der rechts-rheinischen Seite, und der Rheinburgenweg links und rechts des Stroms.
Im November 2012 hat die UNESCO den spanischen Opern-Weltstar Placido Domingo wegen seines „ausdauernden Engagements für junge Künstler“ zum Sonderbotschafter ernannt. Im darauffolgenden Jahr hat er auf der Loreley-Freilichtbühne in St. Goarshausen vor begeisterten Zuschauern ein glanzvolles Konzert gegeben.
Der Tourismus im Tal der Loreley (Lorelei) erfährt dank der Freilichtbühne einen neuen Aufschwung. Der Tourismus Deutschland weit ist in den letzten Jahren zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor für strukturschwache Region wie das Tal der Loreley (Lorelei).
